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	<title>Jagdwissen Archives - Gero Dunsinger Jagd</title>
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	<description>Jagd aus Leidenschaft</description>
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	<title>Jagdwissen Archives - Gero Dunsinger Jagd</title>
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	<item>
		<title>Welpen- und Hundekauf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 11:42:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdhunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekauf]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdhund]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie als Jäger einen Jagdhund kaufen und führen möchten sollten Sie einige Vorüberlegungen anstellen und sich der Verantwortung für ein Mitgeschöpf bewusst sein. Hier erfahren Sie alles Wesentliche um den Hundekauf erfolgreich abzuschließen. Überlegungen zum Jagdhund &#8211; Können Sie folgende Fragen positiv beantworten? Erlaubt die Wohnsituation (Wohnung, Haus, Hof, Garten) eine adäquate Hundehaltung? Haben...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie als Jäger einen Jagdhund kaufen und führen möchten sollten Sie einige Vorüberlegungen anstellen und sich der Verantwortung für ein Mitgeschöpf bewusst sein. Hier erfahren Sie alles Wesentliche um den Hundekauf erfolgreich abzuschließen.</p>
<h2>Überlegungen zum Jagdhund &#8211; Können Sie folgende Fragen positiv beantworten?</h2>
<ul>
<li>Erlaubt die Wohnsituation (Wohnung, Haus, Hof, Garten) eine adäquate Hundehaltung?</li>
<li>Haben Sie geprüft das es keine Hundeallergie bei Familienangehörigen gibt?</li>
<li>Muss der Hund täglich länger als vier Stunden alleine bleiben?</li>
<li>Haben Sie täglich mindestens drei bis vier Stunden Zeit Ihren Hund zu beschäftigen?</li>
<li>Sind Sie bereit, auch bei Unwetter &#8211; Regen, Schnee und Kälte &#8211; ausgiebig mit Ihrem Hund spazieren zu gehen?</li>
<li>Können Sie einen Welpen in den ersten Wochen rund um die Uhr betreuen?</li>
<li>Können Sie die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre das Tier ausreichend beschäftigen und versorgen?</li>
<li>Sind Sie bereit, die mit einer Tierhaltung verbundenen Kosten zu tragen (Futter, Zubehör, Hundesteuer (bei der Gemeinde/Stadt informieren), regelmäßige Tierarztkosten, Hunde-Haftpflichtversicherung (50 bis 160 Euro), Reinigungen)?</li>
</ul>
<p>Können Sie diese Punkte mit „Ja“ beantworten, dann stellt sich die Frage welche Einsatzmöglichkeiten im Revier auf welche Wildarten der Jagdhund hat.</p>
<ul>
<li>Hochwildrevier – Schweißarbeit, Stöbern – Schweißhund, Bracke, Teckel, Stöberhund</li>
<li>Niederwildrevier – Suche, Buschieren, Verlorenbringen – Vorstehhund, Stöberhund, Apportierhund</li>
<li>Gemischtes Revier – Alle Arbeiten vor und nach dem Schuss – Vorstehhund als Vollgebrauchshund</li>
</ul>
<h4>Zeitpunkt des Hundekaufes</h4>
<p>Der optimale Zeitpunkt für den Kauf eines Welpen ist mit 8-10 Wochen, wobei der Hundeführer zusammen mit dem Hund anschließend einen Hundeführerlehrgang besuchen sollte. Hierbei ist die starke Prägung auf den Führer und Ausbilder in einer Person zu erwähnen. Nachteil: Die Ausbildung ist schwierig und zeitaufwändig.</p>
<p>Alternativ bestehet die Möglichkeit einen fertig ausgebildeten Jagdhund zu kaufen. Der Vorteil liegt in der Ausbildung durch einen erfahrenen Spezialisten. Nachteil: Ausbilder und Hundeführer sind zwei unterschiedliche Personen.</p>
<p>Jagdhunde sollten nur bei anerkannten Züchter, die Mitglied im JGHV (deutscher Jagdgebrauchshundeverband, Dachverband für Jagdhundewesen) sind, gekauft werden. Jeder Zuchtverband im JGHV hat einen Zuchtwart, der Zuchten genehmigt und Welpen tätowiert und in ein Zuchtbuch einträgt. Voraussetzung für die Eintragung sind vom Zuchtwart ausgestellte Deckbescheinigungen. Hunde die darüber nicht verfügen sind sogenannte „Schwarzzuchten“, die keine Papiere bekommen und an keinen Verbandsprüfungen teilnehmen können.</p>
<p>Voraussetzungen für eine Zucht sind reinrassige Elterntiere mit Stammbaum, die Elterntiere verfügen über Anlageprüfungen, es bestehen keine zuchtausschließenden Körperfehler und es besteht eine ordnungsgemäße Unterbringung beim Züchter.</p>
<h2>Kaufen Sie einen Jagdhund, dann kontrollieren Sie beim Hundekauf:</h2>
<ul>
<li><strong>Die Unterbringung</strong></li>
<li><strong>Kontrolle auf Körperfehler und Wesensfehler</strong></li>
<li><strong>Kontrolle des Stammbaumes und der Impfnachweise</strong></li>
</ul>
<h4>Die richtige Unterbringung für einen Jagdhund</h4>
<p>Dem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers und Umgang mit der Betreuungsperson zu gewähren.</p>
<p>Folgende Zwingergrößen sind einzuhalten:</p>
<ul>
<li>Hunde bis 50cm Widerristhöhe: min. 6m²</li>
<li>Hunde mit 50-60cm Widerristhöhe: min. 8m²</li>
<li>Hunde über 65cm Widerristhöhe: min. 10m²</li>
</ul>
<p>Für jeden weiteren Hund ist zusätzlich die Hälfte der angegebenen Mindestfläche notwendig.</p>
<p>Der Zwinger muss außerdem über eine Schutzhütte verfügen, welche so groß ist dass sich der Hund darin verhaltensgerecht bewegen kann und einen witterungsgeschützten Liegeplatz außerhalb der Hütte haben.</p>
<h4>Ernährung</h4>
<p>Der Hund ist mit artgerechtem Futter in ausreichender Menge und stetz frischem, sauberen Wasser zu versorgen. Zu regelmäßigen Fütterungszeiten sollte neben Fleisch dem Hund auch ca. 30% pflanzliche Kost angeboten werden.</p>
<p>Die Zufütterung von Welpenfutter beginnt ab der 3. Woche. In den ersten2-3 Monaten sollten 3-4 x täglich kleine Portionen gefüttert werden. Ab 3 Monaten 3x täglich, ab 6 Monaten 2x täglich und ab 12 Monaten nur noch 1x täglich.</p>
<p>Geeignet ist: Fleisch, Innereien, Milch, Ei aber auch Getreide wie Haferflocken, Reis und Gemüse. <strong>Keinesfalls gefüttert werden darf rohes Schweinefleisch udn Geflügelknochen.</strong></p>
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		<title>Gesellschaftsjagden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 18:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://www.dunsinger.de/gesellschaftsjagd/">Gesellschaftsjagden</a> appeared first on <a href="https://www.dunsinger.de">Gero Dunsinger Jagd</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_medium"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Unter Gesellschaftsjagden versteht man Jagden an denen mehr als 4 Personen die Jagd als Schützen ausüben.</p>
<p>Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Treibjagden und Drückjagden. Während bei der Treibjagd das Wild (hauptsächlich Niederwild) laut den Schützen zugetrieben wird, die es mit der Flinte erlegen, wird bei der Drückjagd das Wild (hauptsächlich Schalenwild und Fuchs) ruhig durch wenige Treiber den Schützen zugedrückt, welche mit der Büchse jagen.</p>
<p>Für das Feldtreiben gibt es verschiedene Gesellschaftsjagden:</p>
<h5>Einfache Streife</h5>
<p>Schützen und Treiber gehen in einer Linie über ein freies Feld. Der Abstand der Schützen beträgt dabei ca. 30 Meter (doppelte Schrotschussdistanz)<br />
Das Schüßfeld je Schütze beträgt 45° nach vorne. Die gesamte Reihe rückt geschlossen vor . Das &#8222;Durchziehen&#8220; mit der Waffe durch die Kette ist nach UVV streng verbote!</p>
<p>Gejagd wird auf Hase, Kanin, Rebhuhn, Fasan</p>
<p>*      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *  (*= Treiber, x= Schütze)</p>
<h5>Böhmische Streife</h5>
<p>Die Böhmische Streife ist eine Abwandlung der einfachen Streife, welche verhindern soll das Wild seitlich ausbrechen kann.<br />
Die Treiber udn Schützen gewegen sich dabei in U-Form über das Feld. Schützen an den Seiten dürfen nur außen oder nach vorn schießen.</p>
<p>Gejagd wird hauptsächlich auf Feldhase (Kanin udn Rebhuhn)</p>
<p>*      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *  (*= Treiber, x= Schütze)<br />
*                                                                                                         *<br />
*                                                                                                         *<br />
*                                                                                                         *<br />
x                                                                                                         x</p>
<h5>Kesseltreiben</h5>
<p>Von einem Sammelpunkt aus laufen die Treiber und Schützen in zwei Richtungen (Auslaufen). Der Durchmesser des gebildeten Kreises beträgt zu Beginn des Treibens ca. 1000m. Nach dem Anblasen der Jagd werden die Waffen geladen. Schützen und Treiber laufen dann zusammen in Richtung Mittelpunkt des Kreises (z.B. Fahne oder markannter Baum). Zu Beginn wird nach innen udn außen geschossen. Durchziehen durch die Kette ist dabei verboten! Bei einem Kreisdurchmesser von &lt; 400 Meter wird das Jagdsignal &#8222;Treiber in den Kessel&#8220;gegeben. Die Schützen bleiben stehen udn dürfen dann nur noch nach außen schießen. Haben die Treiber den Mittelpunkt erreich wird die Jagd abgeblasen (Hahn in Ruh) und die Waffen sind zu entladen!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7312" src="https://www.dunsinger.de/wp-content/uploads/2016/09/Kessel.jpg" alt="Kessel" width="246" height="258" /></p>
<h5>Gesellschaftsjagd im Wald</h5>
<h5>Vorstehtreiben (in Wald und Feld möglich)</h5>
<p>Die Treiberwehr treib den vorstehenden Schützen die am Standplatz stehen das Wild zu. Diese Treiben kann im Feld und im Wald stattfinden. Eine Abwandlung ist das Scherentreiben, bei welchem zwei Treiberwehren (*) zangenartig aufeinander zu gehen. Zu Anfang darf nur mit Schrot auch in das Treiben geschossen werden.  Mit Büchsenpatronen und Flintenlaufgeschossen darf immer nur nach außen geschossen werden.</p>
<p>x                       x                        x                      x (*= Treiber, x= Schütze)</p>
<p>x           *         &#8212;&#8212;&#8211;&gt;            &lt;&#8212;       (*)       x</p>
<p>x           *         &#8212;&#8212;&#8211;&gt;            &lt;&#8212;       (*)       x</p>
<p>x           *         &#8212;&#8212;&#8211;&gt;            &lt;&#8212;       (*)       x</p>
<p>x                       x                        x                      x</p>
<h5>Riegeljagd</h5>
<p>Bei der Riegeljagd werden die Zwangswechsel durch Schützen abgestellt, während die Treiber langsam und leise durch die Einstände gehen. Der Vorteil ist, dass das Wild langsa den Schützen zugetrieben wird.</p>
<h5>Drückjagden</h5>
<p>Eine häufige Form der Gesellschaftsjagd ist die Drückjagd. Wenige Treiber beunruhigen Schalenwild durch leises durchlaufen der Tageseinstände. Die Schützen werden an den Wechseln positioniert, wo das Wild langsam, verhoffend durchzieht. Dadurch hat der Jäger die Gelegenheit für ein gutes Ansprechen udn den sicheren Schuss. Standplätze und Schussbereiche müssen deutlich markiert sein! Die Drückjagd wird bevorzugt ausgeübt auf Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und den Fuchs.</p>
<h5>Ansitzbewegungsjagd</h5>
<p>Ansitzbewegungsjagden werden großflächig, über mehrere hunder Hektar und meist revierübergreifend durchgeführt. Die Schützen sitzen dabei fernab des Treibens an den Wechseln. Die Jagd findet hierbei nach der Uhr statt (ca. 2-3 Stunden).</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_medium"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="w-video us_custom_5ae82209 align_none ratio_4x3 has_iframe"><div class="w-video-h"><iframe title="Youtube video player" src="//www.youtube.com/embed/BnlnB_w5hpE?autoplay=0&controls=1&origin=https://www.dunsinger.de&loop=0&mute=0" allowfullscreen="1" loading="lazy"></iframe></div><div class="w-video-icon" style="font-size:1.5rem;background:rgba(0,0,0,0.5);color:#fff"></div></div></div></div></div><div class="vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="w-video us_custom_5ae82209 align_none ratio_4x3 has_iframe"><div class="w-video-h"><iframe title="Youtube video player" src="//www.youtube.com/embed/6rFi4KP9Vs0?autoplay=0&controls=1&origin=https://www.dunsinger.de&loop=0&mute=0" allowfullscreen="1" loading="lazy"></iframe></div><div class="w-video-icon" style="font-size:1.5rem;background:rgba(0,0,0,0.5);color:#fff"></div></div></div></div></div><div class="vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Lockjagd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 12:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Lockjagd ist die Jagd auf Wild mit Reizen. Hierbei imitiert der Jäger verschiedene Lautarten, setzt optische Anreize oder bedient sich Duftstoffen um Rehwild, Rotwild, Fuchs, Ringeltaube oder Stockente anzulocken und zu bejagen &#160; Akustische Reize Blattjagd Bei der Blattjagd imitiert der Jäger ursprünglich mit einem Buchenblatt oder einem Grashalm (heute meist mit einen professionellen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lockjagd ist die Jagd auf Wild mit Reizen. Hierbei imitiert der Jäger verschiedene Lautarten, setzt optische Anreize oder bedient sich Duftstoffen um Rehwild, Rotwild, Fuchs, Ringeltaube oder Stockente anzulocken und zu bejagen</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Akustische Reize</h4>
<h5>Blattjagd</h5>
<p>Bei der Blattjagd imitiert der Jäger ursprünglich mit einem Buchenblatt oder einem Grashalm (heute meist mit einen professionellen Blatter) das Fiepen der brunftigen Ricke um damit den Rehbock anzulocken. In der Jägersprache springt der Bock aufs Blatt. Am erfolgreichsten ist der Jäger damit am Anfang und Ende der Blattzeit, wenn noch wenigen Ricken brunftig sind und sozusagen „Damenmangel“ besteht.</p>
<h5>Rufjagd</h5>
<p>Der Rothirsch wird Ende September zur Hauptbrunft durch Imitation des Rufes eines Beihirsches gelockt. Dieser eilt herbei um den vermeintlichen Nebenbuhler zu vertreiben. Als Resonanzkörper dient eine Tritonmuschel, ein Herkleumrohr oder ein professioneller Hirschruf.</p>
<h5>Reizjagd</h5>
<p>Unter der Reizjagd versteht der Jäger die Lockjagd auf den Fuchs durch imitieren der Hasenklage oder des Mauspfeifchens. Die hervorragenden Sinnesorgane des Fuchses werden damit gereizt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Geruchliche Reize</h4>
<h5>Scharzwild Kirrung</h5>
<p>An der Kirrung lockt der Jäger Schwarzwild durch das Anbieten geringer Mengen Getreide, Kartoffeln oder Äpfel. Wichtig ist weniger die Menge, sondern die Regelmäßigkeit, so dass das Wild immer kleine Mengen des bevorzugen Kirrmaterials vorfindet und so diese Plätze regelmäßig aufsucht.</p>
<h5>Enten Kirrung</h5>
<p>Am Ufer eines fließenden Gewässers wird auf einem Floß Getreide angeboten.</p>
<h5>Luderplatz</h5>
<p>Durch das Anlegen einer Luderröhre auf freiem Feld, welche mit Aufbrüchen vor Wiederkäuern bestückt wird, lockt der Jäger Haarraubwild, insbesondere den Fuchs.</p>
<h4>Optische Reize</h4>
<p>Mit optischen Reizen wird insbesondere durch Imitation von Artgenossen Federwild angelockt. Der Jäger bedient sich dabei Attrappen von Enten, Gänsen, Tauben oder Rabenvögeln. Früher wurde auch die Hüttenjagd (von einer Erdhütte aus) mit einem lebenden Uhu als Lockvogel auf Greife und Rabenvögel praktiziert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Baujagd auf Fuchs, Dachs und Kaninchen</title>
		<link>https://www.dunsinger.de/baujagd-auf-fuchs-dachs-und-kaninchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 11:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Baujagd Fuchs Für die Baujagd auf den Fuchs werden Bauhunde (Teckel, Terrier) eingesetz, welche in den Bau einschliefen und den Fuchs heraustreiben (sprengen). Dabei soll der Hund Vorliegelaut geben. Der Fuchs wird dann vor dem Bau mit Schrot erlegt. Dachs Besondere Vorsicht ist bei der Baujagd ist geboten, wenn dort ein Dachs eingefahren ist. Es...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Baujagd</h3>
<h5>Fuchs</h5>
<p>Für die Baujagd auf den Fuchs werden Bauhunde (Teckel, Terrier) eingesetz, welche in den Bau einschliefen und den Fuchs heraustreiben (sprengen). Dabei soll der Hund Vorliegelaut geben. Der Fuchs wird dann vor dem Bau mit Schrot erlegt.</p>
<h5>Dachs</h5>
<p>Besondere Vorsicht ist bei der Baujagd ist geboten, wenn dort ein Dachs eingefahren ist. Es besteht für den Hund große Gefahr, da der Dachs versuch den Hund zu „verklüftetn“. Der Dachs gräbt dabei Erdreich zwischen sich und den Hund und begräbt diesen. Nicht selten werden nach solch einem Einsatz Kleinbagger benötigt oder die Feuerwehr gerufen um den Hund zu befreien. Der Dachs wird in der Regel ausgegraben und mit einer Dachsgabel bzw. Dachszange gefangen.</p>
<h5>Wildkaninchen</h5>
<p>Wildkaninchen werden frettiert. Dies bedeutet, dass der Jäger ein Frettchen (domestizierter Iltis), das mit Glöckchen und Maulkorb versehen ist in den Bau schickt um das Wildkaninchen aus dem Bau zu treiben. Kaninchen werden vor dem Bau mit Netzen gefangen und abgeschlagen oder mit Schrot erlegt. Auch der Einsatz von Zwergteckeln oder Kaninchenteckeln ist eine möglichen Variante der Baujagd auf Kaninchen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einzeljagd &#8211; Die Jagd mit bis zu 4 Schützen</title>
		<link>https://www.dunsinger.de/einzeljagd-die-jagd-mit-bis-zu-4-schuetzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 09:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einzeljagden sind Jagden mit bis zu 4 Schützen. Die Durchführung der Jagd unterscheidet sich in verschiedene Jagdarten: Ansitzjagd Diese Jagdart wird besonders auf Schalenwild und Raubwild angewandt. Hierbei wird ruhig sitzend von einer Leiter, einer offenen oder geschlossenen Kanzel, einer Drückjagdkanzel, einem Schirm oder einem Sitzstock aus die Jagd ausgeübt. Anstand Steht der Jäger auf...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einzeljagden sind Jagden mit bis zu 4 Schützen. Die Durchführung der Jagd unterscheidet sich in verschiedene Jagdarten:</p>
<h5>Ansitzjagd</h5>
<p>Diese Jagdart wird besonders auf Schalenwild und Raubwild angewandt. Hierbei wird ruhig sitzend von einer Leiter, einer offenen oder geschlossenen Kanzel, einer Drückjagdkanzel, einem Schirm oder einem Sitzstock aus die Jagd ausgeübt.</p>
<h5>Anstand</h5>
<p>Steht der Jäger auf Schalenwild oder auf Hasen an, so erwartet er das Wild von einem gedeckten Platz aus.</p>
<h5>Pirsch</h5>
<p>Bei der Pirsch geht der Jäger das Wild gezielt an. Dies ist besonders nach Gewitterschauern erfolgsversprechen, wenn nachtropfender Regen die Geräusche überdecken und das Wild trockene Plätze außerhalb des Waldes aufsucht. Es ist besser wenig zu laufen und öfters zu stehen.</p>
<h5>Entenstrich</h5>
<p>Diese Jagdart wird auf Stockenten praktiziert. Hierbei erwartet der Jäger abends am Feld oder morgens am Wasser die anfliegenden Enten. Bei dieser Jagdart sind unbedingt barauchbare Jagdhunde mitzuführen.</p>
<h5>Schnepfenstrich</h5>
<p>Als Schnepfenstrich wird die Jagd auf Waldschnepfen bezeichnet. Im Balzflug puizen und knorren die Männchen, während die Weibchen am Boden puizen. Die Bejagung im Frühjahr ist verboten. Bei der Herbstjagd sind brauchbare Hagdhunde mitzuführen.</p>
<h5>Ausneuen</h5>
<p>Bei dieser Jagdart wird die Spur des Marders im Neuschnee bis zu seinem Tagesversteck verfolgt. Es erfolgt das Auspochen (ausklopfen) und die Erlegung mit Schrot.</p>
<h5>Kreisen</h5>
<p>Die Tageseinstände des Schwarzwildes werden nach Neuschnee umkreist. Lässt sich aufgrund der Fährten eingeschlossenes Schwarzwild bestätigen, so sind in der Jägersprache „Sauen fest“!. Es erfolgt dann kurzfristig die Organisation einer Treib- oder Drückjagd mit Hunden.</p>
<h5>Balzjagd</h5>
<p>Diese Jagdart wird auf Auerwild, Birkwild und Tauben während der Balz betrieben. Bedeutsam ist insbesondere das Anspringen des Auerhahns während des Balzgesangs im Frühjahr beim Schleifen (Wetzen). Während des Balzgesangs nimmt der Auerhahn für eine kurze Zeit sein Umfeld nicht wahr. In dieser Zeit nährt sich der Jäger Stück für Stück. Die Ringeltaube gilt als der Auerhahn des kleinen Mannes und ist ebenso bejagbar. Der Birkhahn wird am Balzplatz erlegt.</p>
<h5>Fallenjagd</h5>
<p>Mit Fallen jagd der Jäger hauptsächlich Haarraubwild und Wildkaninchen. Es sind nur Fallen erlaubt die lebend und unversehrt fangen.</p>
<h5>Beizjagd</h5>
<p>Unter Beizjagd versteht der Jäger die Jagd mit gezähmten Greifvögeln durch einen Falkner (Falknerjagdschein).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Jagdarten mit Hunden</h4>
<h5>Suche</h5>
<p>Die Suche ist eine Jagdart bei welcher Vorstehhunde im freien Feld auf Quersuche Wild (hauptsächlich Rebhuhn, Fasan, Hase und Kaninchen) suchen. Sobald der Hund Witterung von Wild aufnimmt verharrt dieser und  steht vor. Der Hund soll dabei durchstehen bis der Jäger das Wild heraustritt. Der Hund darf dabei „nachziehen“ aber nicht „nachprellen“.</p>
<h5>Buschieren</h5>
<p>Auf Hase, Kaninchen und Fasan sucht ein Vorstehhund in kurzer Distanz (10-20m) im leicht bewachsenen Gelände Wild.</p>
<h5>Stöbern</h5>
<p>Stöberhunde und andere stöbernden Hunde (Terrier, Bracken, Teckel) jagen auf Nieder- und Schlenwild spurlaut durch dicht bewachsenes, undurchsichtiges Gelände.</p>
<h5>Brackieren</h5>
<p>Die Brackenjagd wird auf Fuchs und Hase ausgeübt. Hierbei verfolgt die Bracke den Hasen über lange Distanz. Der Jäger wartet währenddessen an der Sasse auf den zurückkommenden Hasen um ihn zu erlegen. Nach Bundesjagdgesetz ist hierzu eine Fläche von &gt;1000ha vorgeschrieben.</p>
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