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	<title>Jagdbetrieb Archives - Gero Dunsinger Jagd</title>
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	<description>Jagd aus Leidenschaft</description>
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	<title>Jagdbetrieb Archives - Gero Dunsinger Jagd</title>
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	<item>
		<title>Gesellschaftsjagden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 18:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://www.dunsinger.de/gesellschaftsjagd/">Gesellschaftsjagden</a> appeared first on <a href="https://www.dunsinger.de">Gero Dunsinger Jagd</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_medium"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Unter Gesellschaftsjagden versteht man Jagden an denen mehr als 4 Personen die Jagd als Schützen ausüben.</p>
<p>Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Treibjagden und Drückjagden. Während bei der Treibjagd das Wild (hauptsächlich Niederwild) laut den Schützen zugetrieben wird, die es mit der Flinte erlegen, wird bei der Drückjagd das Wild (hauptsächlich Schalenwild und Fuchs) ruhig durch wenige Treiber den Schützen zugedrückt, welche mit der Büchse jagen.</p>
<p>Für das Feldtreiben gibt es verschiedene Gesellschaftsjagden:</p>
<h5>Einfache Streife</h5>
<p>Schützen und Treiber gehen in einer Linie über ein freies Feld. Der Abstand der Schützen beträgt dabei ca. 30 Meter (doppelte Schrotschussdistanz)<br />
Das Schüßfeld je Schütze beträgt 45° nach vorne. Die gesamte Reihe rückt geschlossen vor . Das &#8222;Durchziehen&#8220; mit der Waffe durch die Kette ist nach UVV streng verbote!</p>
<p>Gejagd wird auf Hase, Kanin, Rebhuhn, Fasan</p>
<p>*      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *  (*= Treiber, x= Schütze)</p>
<h5>Böhmische Streife</h5>
<p>Die Böhmische Streife ist eine Abwandlung der einfachen Streife, welche verhindern soll das Wild seitlich ausbrechen kann.<br />
Die Treiber udn Schützen gewegen sich dabei in U-Form über das Feld. Schützen an den Seiten dürfen nur außen oder nach vorn schießen.</p>
<p>Gejagd wird hauptsächlich auf Feldhase (Kanin udn Rebhuhn)</p>
<p>*      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *      x      *  (*= Treiber, x= Schütze)<br />
*                                                                                                         *<br />
*                                                                                                         *<br />
*                                                                                                         *<br />
x                                                                                                         x</p>
<h5>Kesseltreiben</h5>
<p>Von einem Sammelpunkt aus laufen die Treiber und Schützen in zwei Richtungen (Auslaufen). Der Durchmesser des gebildeten Kreises beträgt zu Beginn des Treibens ca. 1000m. Nach dem Anblasen der Jagd werden die Waffen geladen. Schützen und Treiber laufen dann zusammen in Richtung Mittelpunkt des Kreises (z.B. Fahne oder markannter Baum). Zu Beginn wird nach innen udn außen geschossen. Durchziehen durch die Kette ist dabei verboten! Bei einem Kreisdurchmesser von &lt; 400 Meter wird das Jagdsignal &#8222;Treiber in den Kessel&#8220;gegeben. Die Schützen bleiben stehen udn dürfen dann nur noch nach außen schießen. Haben die Treiber den Mittelpunkt erreich wird die Jagd abgeblasen (Hahn in Ruh) und die Waffen sind zu entladen!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7312" src="https://www.dunsinger.de/wp-content/uploads/2016/09/Kessel.jpg" alt="Kessel" width="246" height="258" /></p>
<h5>Gesellschaftsjagd im Wald</h5>
<h5>Vorstehtreiben (in Wald und Feld möglich)</h5>
<p>Die Treiberwehr treib den vorstehenden Schützen die am Standplatz stehen das Wild zu. Diese Treiben kann im Feld und im Wald stattfinden. Eine Abwandlung ist das Scherentreiben, bei welchem zwei Treiberwehren (*) zangenartig aufeinander zu gehen. Zu Anfang darf nur mit Schrot auch in das Treiben geschossen werden.  Mit Büchsenpatronen und Flintenlaufgeschossen darf immer nur nach außen geschossen werden.</p>
<p>x                       x                        x                      x (*= Treiber, x= Schütze)</p>
<p>x           *         &#8212;&#8212;&#8211;&gt;            &lt;&#8212;       (*)       x</p>
<p>x           *         &#8212;&#8212;&#8211;&gt;            &lt;&#8212;       (*)       x</p>
<p>x           *         &#8212;&#8212;&#8211;&gt;            &lt;&#8212;       (*)       x</p>
<p>x                       x                        x                      x</p>
<h5>Riegeljagd</h5>
<p>Bei der Riegeljagd werden die Zwangswechsel durch Schützen abgestellt, während die Treiber langsam und leise durch die Einstände gehen. Der Vorteil ist, dass das Wild langsa den Schützen zugetrieben wird.</p>
<h5>Drückjagden</h5>
<p>Eine häufige Form der Gesellschaftsjagd ist die Drückjagd. Wenige Treiber beunruhigen Schalenwild durch leises durchlaufen der Tageseinstände. Die Schützen werden an den Wechseln positioniert, wo das Wild langsam, verhoffend durchzieht. Dadurch hat der Jäger die Gelegenheit für ein gutes Ansprechen udn den sicheren Schuss. Standplätze und Schussbereiche müssen deutlich markiert sein! Die Drückjagd wird bevorzugt ausgeübt auf Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und den Fuchs.</p>
<h5>Ansitzbewegungsjagd</h5>
<p>Ansitzbewegungsjagden werden großflächig, über mehrere hunder Hektar und meist revierübergreifend durchgeführt. Die Schützen sitzen dabei fernab des Treibens an den Wechseln. Die Jagd findet hierbei nach der Uhr statt (ca. 2-3 Stunden).</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_medium"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="w-video us_custom_5ae82209 align_none ratio_4x3 has_iframe"><div class="w-video-h"><iframe title="Youtube video player" src="//www.youtube.com/embed/BnlnB_w5hpE?autoplay=0&controls=1&origin=https://www.dunsinger.de&loop=0&mute=0" allowfullscreen="1" loading="lazy"></iframe></div><div class="w-video-icon" style="font-size:1.5rem;background:rgba(0,0,0,0.5);color:#fff"></div></div></div></div></div><div class="vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="w-video us_custom_5ae82209 align_none ratio_4x3 has_iframe"><div class="w-video-h"><iframe title="Youtube video player" src="//www.youtube.com/embed/6rFi4KP9Vs0?autoplay=0&controls=1&origin=https://www.dunsinger.de&loop=0&mute=0" allowfullscreen="1" loading="lazy"></iframe></div><div class="w-video-icon" style="font-size:1.5rem;background:rgba(0,0,0,0.5);color:#fff"></div></div></div></div></div><div class="vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Lockjagd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 12:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Lockjagd ist die Jagd auf Wild mit Reizen. Hierbei imitiert der Jäger verschiedene Lautarten, setzt optische Anreize oder bedient sich Duftstoffen um Rehwild, Rotwild, Fuchs, Ringeltaube oder Stockente anzulocken und zu bejagen &#160; Akustische Reize Blattjagd Bei der Blattjagd imitiert der Jäger ursprünglich mit einem Buchenblatt oder einem Grashalm (heute meist mit einen professionellen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lockjagd ist die Jagd auf Wild mit Reizen. Hierbei imitiert der Jäger verschiedene Lautarten, setzt optische Anreize oder bedient sich Duftstoffen um Rehwild, Rotwild, Fuchs, Ringeltaube oder Stockente anzulocken und zu bejagen</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Akustische Reize</h4>
<h5>Blattjagd</h5>
<p>Bei der Blattjagd imitiert der Jäger ursprünglich mit einem Buchenblatt oder einem Grashalm (heute meist mit einen professionellen Blatter) das Fiepen der brunftigen Ricke um damit den Rehbock anzulocken. In der Jägersprache springt der Bock aufs Blatt. Am erfolgreichsten ist der Jäger damit am Anfang und Ende der Blattzeit, wenn noch wenigen Ricken brunftig sind und sozusagen „Damenmangel“ besteht.</p>
<h5>Rufjagd</h5>
<p>Der Rothirsch wird Ende September zur Hauptbrunft durch Imitation des Rufes eines Beihirsches gelockt. Dieser eilt herbei um den vermeintlichen Nebenbuhler zu vertreiben. Als Resonanzkörper dient eine Tritonmuschel, ein Herkleumrohr oder ein professioneller Hirschruf.</p>
<h5>Reizjagd</h5>
<p>Unter der Reizjagd versteht der Jäger die Lockjagd auf den Fuchs durch imitieren der Hasenklage oder des Mauspfeifchens. Die hervorragenden Sinnesorgane des Fuchses werden damit gereizt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Geruchliche Reize</h4>
<h5>Scharzwild Kirrung</h5>
<p>An der Kirrung lockt der Jäger Schwarzwild durch das Anbieten geringer Mengen Getreide, Kartoffeln oder Äpfel. Wichtig ist weniger die Menge, sondern die Regelmäßigkeit, so dass das Wild immer kleine Mengen des bevorzugen Kirrmaterials vorfindet und so diese Plätze regelmäßig aufsucht.</p>
<h5>Enten Kirrung</h5>
<p>Am Ufer eines fließenden Gewässers wird auf einem Floß Getreide angeboten.</p>
<h5>Luderplatz</h5>
<p>Durch das Anlegen einer Luderröhre auf freiem Feld, welche mit Aufbrüchen vor Wiederkäuern bestückt wird, lockt der Jäger Haarraubwild, insbesondere den Fuchs.</p>
<h4>Optische Reize</h4>
<p>Mit optischen Reizen wird insbesondere durch Imitation von Artgenossen Federwild angelockt. Der Jäger bedient sich dabei Attrappen von Enten, Gänsen, Tauben oder Rabenvögeln. Früher wurde auch die Hüttenjagd (von einer Erdhütte aus) mit einem lebenden Uhu als Lockvogel auf Greife und Rabenvögel praktiziert.</p>
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		<item>
		<title>Baujagd auf Fuchs, Dachs und Kaninchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 11:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Baujagd Fuchs Für die Baujagd auf den Fuchs werden Bauhunde (Teckel, Terrier) eingesetz, welche in den Bau einschliefen und den Fuchs heraustreiben (sprengen). Dabei soll der Hund Vorliegelaut geben. Der Fuchs wird dann vor dem Bau mit Schrot erlegt. Dachs Besondere Vorsicht ist bei der Baujagd ist geboten, wenn dort ein Dachs eingefahren ist. Es...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Baujagd</h3>
<h5>Fuchs</h5>
<p>Für die Baujagd auf den Fuchs werden Bauhunde (Teckel, Terrier) eingesetz, welche in den Bau einschliefen und den Fuchs heraustreiben (sprengen). Dabei soll der Hund Vorliegelaut geben. Der Fuchs wird dann vor dem Bau mit Schrot erlegt.</p>
<h5>Dachs</h5>
<p>Besondere Vorsicht ist bei der Baujagd ist geboten, wenn dort ein Dachs eingefahren ist. Es besteht für den Hund große Gefahr, da der Dachs versuch den Hund zu „verklüftetn“. Der Dachs gräbt dabei Erdreich zwischen sich und den Hund und begräbt diesen. Nicht selten werden nach solch einem Einsatz Kleinbagger benötigt oder die Feuerwehr gerufen um den Hund zu befreien. Der Dachs wird in der Regel ausgegraben und mit einer Dachsgabel bzw. Dachszange gefangen.</p>
<h5>Wildkaninchen</h5>
<p>Wildkaninchen werden frettiert. Dies bedeutet, dass der Jäger ein Frettchen (domestizierter Iltis), das mit Glöckchen und Maulkorb versehen ist in den Bau schickt um das Wildkaninchen aus dem Bau zu treiben. Kaninchen werden vor dem Bau mit Netzen gefangen und abgeschlagen oder mit Schrot erlegt. Auch der Einsatz von Zwergteckeln oder Kaninchenteckeln ist eine möglichen Variante der Baujagd auf Kaninchen.</p>
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		<item>
		<title>Einzeljagd &#8211; Die Jagd mit bis zu 4 Schützen</title>
		<link>https://www.dunsinger.de/einzeljagd-die-jagd-mit-bis-zu-4-schuetzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 09:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einzeljagden sind Jagden mit bis zu 4 Schützen. Die Durchführung der Jagd unterscheidet sich in verschiedene Jagdarten: Ansitzjagd Diese Jagdart wird besonders auf Schalenwild und Raubwild angewandt. Hierbei wird ruhig sitzend von einer Leiter, einer offenen oder geschlossenen Kanzel, einer Drückjagdkanzel, einem Schirm oder einem Sitzstock aus die Jagd ausgeübt. Anstand Steht der Jäger auf...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einzeljagden sind Jagden mit bis zu 4 Schützen. Die Durchführung der Jagd unterscheidet sich in verschiedene Jagdarten:</p>
<h5>Ansitzjagd</h5>
<p>Diese Jagdart wird besonders auf Schalenwild und Raubwild angewandt. Hierbei wird ruhig sitzend von einer Leiter, einer offenen oder geschlossenen Kanzel, einer Drückjagdkanzel, einem Schirm oder einem Sitzstock aus die Jagd ausgeübt.</p>
<h5>Anstand</h5>
<p>Steht der Jäger auf Schalenwild oder auf Hasen an, so erwartet er das Wild von einem gedeckten Platz aus.</p>
<h5>Pirsch</h5>
<p>Bei der Pirsch geht der Jäger das Wild gezielt an. Dies ist besonders nach Gewitterschauern erfolgsversprechen, wenn nachtropfender Regen die Geräusche überdecken und das Wild trockene Plätze außerhalb des Waldes aufsucht. Es ist besser wenig zu laufen und öfters zu stehen.</p>
<h5>Entenstrich</h5>
<p>Diese Jagdart wird auf Stockenten praktiziert. Hierbei erwartet der Jäger abends am Feld oder morgens am Wasser die anfliegenden Enten. Bei dieser Jagdart sind unbedingt barauchbare Jagdhunde mitzuführen.</p>
<h5>Schnepfenstrich</h5>
<p>Als Schnepfenstrich wird die Jagd auf Waldschnepfen bezeichnet. Im Balzflug puizen und knorren die Männchen, während die Weibchen am Boden puizen. Die Bejagung im Frühjahr ist verboten. Bei der Herbstjagd sind brauchbare Hagdhunde mitzuführen.</p>
<h5>Ausneuen</h5>
<p>Bei dieser Jagdart wird die Spur des Marders im Neuschnee bis zu seinem Tagesversteck verfolgt. Es erfolgt das Auspochen (ausklopfen) und die Erlegung mit Schrot.</p>
<h5>Kreisen</h5>
<p>Die Tageseinstände des Schwarzwildes werden nach Neuschnee umkreist. Lässt sich aufgrund der Fährten eingeschlossenes Schwarzwild bestätigen, so sind in der Jägersprache „Sauen fest“!. Es erfolgt dann kurzfristig die Organisation einer Treib- oder Drückjagd mit Hunden.</p>
<h5>Balzjagd</h5>
<p>Diese Jagdart wird auf Auerwild, Birkwild und Tauben während der Balz betrieben. Bedeutsam ist insbesondere das Anspringen des Auerhahns während des Balzgesangs im Frühjahr beim Schleifen (Wetzen). Während des Balzgesangs nimmt der Auerhahn für eine kurze Zeit sein Umfeld nicht wahr. In dieser Zeit nährt sich der Jäger Stück für Stück. Die Ringeltaube gilt als der Auerhahn des kleinen Mannes und ist ebenso bejagbar. Der Birkhahn wird am Balzplatz erlegt.</p>
<h5>Fallenjagd</h5>
<p>Mit Fallen jagd der Jäger hauptsächlich Haarraubwild und Wildkaninchen. Es sind nur Fallen erlaubt die lebend und unversehrt fangen.</p>
<h5>Beizjagd</h5>
<p>Unter Beizjagd versteht der Jäger die Jagd mit gezähmten Greifvögeln durch einen Falkner (Falknerjagdschein).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Jagdarten mit Hunden</h4>
<h5>Suche</h5>
<p>Die Suche ist eine Jagdart bei welcher Vorstehhunde im freien Feld auf Quersuche Wild (hauptsächlich Rebhuhn, Fasan, Hase und Kaninchen) suchen. Sobald der Hund Witterung von Wild aufnimmt verharrt dieser und  steht vor. Der Hund soll dabei durchstehen bis der Jäger das Wild heraustritt. Der Hund darf dabei „nachziehen“ aber nicht „nachprellen“.</p>
<h5>Buschieren</h5>
<p>Auf Hase, Kaninchen und Fasan sucht ein Vorstehhund in kurzer Distanz (10-20m) im leicht bewachsenen Gelände Wild.</p>
<h5>Stöbern</h5>
<p>Stöberhunde und andere stöbernden Hunde (Terrier, Bracken, Teckel) jagen auf Nieder- und Schlenwild spurlaut durch dicht bewachsenes, undurchsichtiges Gelände.</p>
<h5>Brackieren</h5>
<p>Die Brackenjagd wird auf Fuchs und Hase ausgeübt. Hierbei verfolgt die Bracke den Hasen über lange Distanz. Der Jäger wartet währenddessen an der Sasse auf den zurückkommenden Hasen um ihn zu erlegen. Nach Bundesjagdgesetz ist hierzu eine Fläche von &gt;1000ha vorgeschrieben.</p>
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		<title>Bruchzeichen</title>
		<link>https://www.dunsinger.de/bruchzeichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[gerod1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 17:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jagdbetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Brüche gehören auch heute noch zum jagdlichen Brauchtum In Zeiten von Mobiltelefonen und metergenauer GPS-Ortung haben die Bruchzeichen (Zeichensprache der Jäger) an praktischer Bedeutung nicht mehr den Stellenwert wie früher. Im jagdlichen Brauchtum sind Brüche heute eine ethische und ästhetische Geste aus Achtung und Respekt vor der Tradition, dem Wild und der Natur. Bruchgerechte Als...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Brüche gehören auch heute noch zum jagdlichen Brauchtum</h5>
<p>In Zeiten von Mobiltelefonen und metergenauer GPS-Ortung haben die Bruchzeichen (Zeichensprache der Jäger) an praktischer Bedeutung nicht mehr den Stellenwert wie früher. Im jagdlichen Brauchtum sind Brüche heute eine ethische und ästhetische Geste aus Achtung und Respekt vor der Tradition, dem Wild und der Natur.</p>
<p>Bruchgerechte Als Bruchzeichen bezeichnet der Jäger Symbole die aus unterschiedlichen Anordnungen von abgebrochenen Zweigen (Bruch) gebildet werden. Traditionell verwendet werden hierzu die Zweige bruchgerechter Holzarten (Eiche, Erle, Kiefer, Fichte, Tanne, <strong>kurz: EiErKiFiTa</strong>).</p>
<p>Sollten die bruchgerechten Holzarten nicht in der Nähe des Erlegungsortes vorhanden sein, so sind auch alle anderen Baum- und Straucharten verwendbar. Für den Festtagsbruch und den Trauerbruch sind jedoch die gerechten Holzarten zwingend.</p>
<p>Ein immer noch häufig verwendeter Bruch ist der &#8222;letzte Bissen“ bei welchem dem erlegten Wild ein kurzer Zweig in den Mund gelegt wird sowie der Erlegerbruch / Schützenbruch, bei welchem ein kurzer Zweig über Ein- oder Ausschuss gestreift wird und den der Erleger an der rechten Hutseite trägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7296" aria-describedby="caption-attachment-7296" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7296" src="https://www.dunsinger.de/wp-content/uploads/2016/09/Hauptbruch.jpg" alt="Hauptbruch" width="190" height="135" /><figcaption id="caption-attachment-7296" class="wp-caption-text">Hauptbruch</figcaption></figure>
<figure id="attachment_7297" aria-describedby="caption-attachment-7297" style="width: 286px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7297" src="https://www.dunsinger.de/wp-content/uploads/2016/09/Folgebruch.jpg" alt="Folgebruch" width="286" height="203" /><figcaption id="caption-attachment-7297" class="wp-caption-text">Folgebruch</figcaption></figure>
<figure id="attachment_7298" aria-describedby="caption-attachment-7298" style="width: 159px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7298" src="https://www.dunsinger.de/wp-content/uploads/2016/09/Warnbruch.jpg" alt="Warnbruch" width="159" height="175" /><figcaption id="caption-attachment-7298" class="wp-caption-text">Warnbruch</figcaption></figure>
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